Antike Wege & Strassen (Voies romaines)
2 Februar 2017

Wege der Camargue (Routes de Camargue)

Ein Adliger aus Avignon hat viel für die Züchter und dem Volk veranlasst und die heutige Camargue geprägt: der Marquis de Baroncelli-Javon.

Auf salzigen Boden, zwischen Himmel und Wasser…:

Das große Dreieck der Camargue zwischen den Mündungsarmen der Rhône erweckt den Anschein einer Urlandschaft. Das Schwemmland mit seinen Kanälen und Seen, Sümpfen und Salzsteppen bewahrt in seinen schwer zugänglichen Regionen Schutzbereiche für seltene Vogelarten. Hier haben auch die einzigen in Europa wildlebenden Flamingos ihre Brutstätten. In den malerischen Weiden ziehen Herden schwarzer Stiere und der berühmten weißen Pferde der Camargue.

Die Camargue ist ein Land der Traditionen, der Gläubigen und der Zigeuner; ein Land der modernen Landwirtschaft und des Tourismus und deren Kontraste, vom Menschen geprägt und doch so „wild“.

Eine Ententour in diese Natur ?

Lassen Sie sich in dem Regionalen Naturpark fahren, auf kleinen Straßen, wo man hin und wieder mal ein paar Pferden begegnen kann, oder zusehen, wie ein ‚Gardian’ („Cowboy“ der Camargue) mit seinen Tieren arbeitet.

Tages-Tour mit Besichtigung von Aigues-Mortes, eine mittelalterliche Stadt, von Ludwig dem Heiligen im 13. Jhr gegründet, mit einer perfekt erhaltenen Stadtmauer.

Mai ist der Monat der Pilgerfeste in Saintes-Maries-de-la-Mer: Zigeuner kommen au Nah und Fern und feiern ihre Schutzpatronin Sarah am 24. und die restlichen Gläubigen am 25. die Marien, die nach der Legende um 40 n. Chr. dort gestrandet sind.

Zum 1. Mai findet in Arles, die Hauptstadt der Camargue, eine große Feier zu Ehren der Pferde- und Stierzüchter, der ‚Gardians’, statt.